Montag, 30. Oktober 2017

Heini Holzer Klettersteig - Ifingerspitzen, 2581 m - Verdinser Plattenspitzen, 2680 m

Heini Holzer Klettersteig, Kleiner und Großer Ifinger, Plattinger und Verdinser Plattenspitze: 
Klettersteig-Feeling und Gipfelglück x4

Im Heini Holzer Klettersteig bei Meran




Großer Ifinger, 2581 m
Der Heini Holzer Klettersteig trägt den Namen eines berühmten Südtiroler Alpinisten und verläuft durch die steile Ifinger Südwestwand - jene Wand, über die Holzer selbst im Frühjahr 1974 mit den Skiern abfuhr. Nicht nur das Bewusstsein darüber auf seinen Spuren unterwegs zu sein, sondern auch die herrliche Aussicht und die vielen Hinweise des Alpenvereins machen den Aufstieg zu einem Erlebnis. Der Klettersteig selbst ist durchgehend mit Stahlseil gesichert und weitgehend durch Tritthilfen entschärft. Und wer am Kleinen und Großen Ifinger angekommen ist, dem erwartet neben dem Klettersteigfeeling das wohlverdiente Gipfelglück. 

Verdinser Plattenspitze, 2680 m
Wer Lust hat und noch genügend Ausdauer besitzt, der kann die Tour auf die Plattenspitzen ausweiten. Sie sind die etwas höheren Nachbarn des Ifinger-Doppelgipfels und wunderbare Aussichtsberge. Während der Plattinger mit etwas Trittsicherheit problemlos zu erreichen ist, finden sich auf dem Weg zur Verdinser Plattenspitze einige seilgesicherte und recht abschüssige Passagen. Nichts desto trotz - ist es eine Runde, die einem am Abend noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Samstag, 28. Oktober 2017

Guardaskopf, 2720 m - Arundakopf, 2879 m - Tellakopf, 2527 m

Eine Kammrunde wie aus dem Bilderbuch

Guardaskopf, 2720 m mit fantastischem Blick auf Zufallspitzen, Cevedale und Ortler


Arundakopf, 2879 m mit Blick auf Ötztaler Alpen und Weißkugel
Tellakopf, Guardaskopf und Arundakopf sind durch einen schönen Bergkamm miteinander verbunden. Wenn man also etwas trittsicher ist und Kondition besitzt, lassen sich die Gipfel nicht nur als Einzeltouren machen, sondern auch perfekt als Runde kombinieren. Dazu kommt, dass die Wanderung landschaftlich wirklich beeindruckend ist und ein herrliches Panorama bietet. Man bewegt sich meist auf markierten Steigen und vor allem im Herbst kann es gut vorkommen, dass man weitgehend alleine unterwegs ist.

Freitag, 20. Oktober 2017

Schwarzer, 2616 m

Der einsame Sonnenuntergang auf dem Schwarzer

Die letzten Sonnenstrahlen über dem Rontscher


Schwarzer, 2616 m
Ausgangspunkt unserer heutigen Sonnenuntergangswanderung ist der Parkplatz Schartegg oberhalb von Tschars. Das Ziel ist der Schwarzer, ein wunderbarer Gipfel am Vinschger Nörderberg. Der Aufstieg über die Tablander Alm ist im Vergleich zur Ultner Gipfelrunde, die den Schwarzer miteinschließt, steiler - das Panorama aber bleibt unvergessen, allen voran der Blick auf Similaun, Lodner und hin zu den Dolomiten. Außerdem schützt ein kleines, gut ausgebautes Steinbiwak am Gipfel vor Wind und Kälte.

Samstag, 30. September 2017

Piz Sielva, 2851 m und Piz Chavalatsch, 2764 m

Schöne Gipfel-Kammüberschreitung mit grandioser Aussicht

Traumhaft: Der Herbst in den Bergen



Piz Sielva, 2851 m
Der Piz Sielva und der Piz Chavalatsch sind zwei aussichtsreiche Berge im Obervinschgau. Sie liegen über der kleinen Ortschaft Stilfs und markieren den Grenzverlauf zur Schweiz. Die Wanderung führt über die steilen Stilfser Almhänge empor zum Tradakopf und über den Chavalatschkamm - mal felsig, mal grasig - von Gipfel zu Gipfel. Es ist eine eindrucksvolle Runde - das Landschaftsbild ist wunderbar und der Blick hin zu den höchsten Bergen, wie Ortler, König, Piz Bernina, Wildspitze und Weißkugel ein Genuss.

Samstag, 23. September 2017

Kleiner Schwarzsee, 2635 m

Die dunkle Perle im Schneebergtal

Abstiegsblick zum imposanten Hochfirst



Kleiner Schwarzsee, 2635 m
Unsere heutige Seewanderung führt ins Passeiertal. Das Ziel ist ein einsamer Bergsee im Schneebergtal: der Kleine Schwarzsee. Er liegt im großen Gebirgskessel am Fuße der Schwarzseespitze und ist ein Ort, an dem man häufig Steinwild beobachten kann. Seine dunkle, fast schwarze Farbe steht im Kontrast zu den Marmorbergen des Talschlusses. Die Wanderung selbst führt durch eine beeindruckende, vom Bergbau geprägte Landschaft - und wer Lust auf Abenteuer hat, der kann in das einstige Leben der Knappen eintauchen, Stollen erkunden und über Schrägbahngeleise nach oben klettern.

Sonntag, 17. September 2017

Zwölferkreuz, 2516 m

Schöne Gipfelrunde im Mittelvinschgau

Nebel ziehen um den Kamm am Zwölferkreuz

Zwölferkreuz, 2516 m

Unsere heutige Wanderung führt auf das Zwölferkreuz, einen kleinen, aussichtsreichen Gipfel über Latsch im Vinschgau. Er liegt "am Fuße" des berühmten Hasenohr und bietet herrliche Blicke auf die Ötztaler Berge und ins Vinschger Talbecken. Der Aufstieg über seine Nordseite ist zwar steil, am breiten Gipfel allerdings lässt es sich wunderbar rasten und die schöne Bergwelt genießen. Wer Lust hat, kann die Tour außerdem über die schöne Morterer Alm zu einer flotten Runde abschließen.
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